Team

Hallo, ich bin Olivia!

Mutter von 3 Kindern, Waldorferzieherin, Tagesmutter, Veganerin, Beziehungsberaterin, Familienstellerin in Ausbildung, Gewaltfreie Kommunikation praktizierende, Ernährunscoach, Freundin, Weltreisende, Yoga übende, Zumba tanzende, Singende, Lernende, Kinderbuchautorin

Das ist die Kurzfassung. Weiter unten gibts ein ‚bisschen‘ mehr von mir 😉

 

Hallo, ich bin Absalom!

Vater von drei Kindern, Tagesvater, Jugendcampleiter, Gewaltfreie Kommunikation übender, Gitarre spielender, Rezepte kreierender, Handwerkender

 

Hier gehts zu seiner Website: www.gfk-sonntag.de

 

Wenn ihr Lust habt bei uns mit zu machen: Meldet euch. Wir suchen immer wieder Verstärkung. Momentan läuft es auf Kost-und-Logis-Basis. 🙂

 

Wie oben versprochen möchte ich euch ein bisschen mehr über meine Herzensthemen erzählen, damit ihr einen besseren Eindruck von mir bekommt.

GFK:

Vor 5 Jahren habe ich begonnen mich mit der Gewaltfreien Kommunikation außeinander zu setzen. Ich habe sie ganz standart mäßig in Kursen kennen gelernt und dann versucht sie in meinem Alltag zur Anwendung zu bringen. Das hat leider nicht wirklich funktioniert, denn schnell war ich an dem Punkt: Das war aber gerade nicht gewaltfrei, was du gesagt hast – und somit sofort wieder im Richtig und Falsch Denken, dem ich ja eigentlich entkommen wollten. Es war ein wirklich langer Prozess in die innere gewaltfreie Haltung zu kommen und ist es bis heute. Jetzt weiß ich, was ich anders machen möchte, wenn ich dieses wunderbare Wissen vermittle: Ich möchte es alltagstauglich aufbereiten. So, dass die Menschen es spüren können. Raus aus dem Kopf, rein ins Gefühl. Aus dem Lernen der Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation mit Erwachsenen entstand dann auch zwangsläufig der

Gleichwürdige Umgang mit Kindern

Puh! Mit Kindern war es für eine „Anfängerin“ wie mich sehr schwierig! Denn jedes Schema kann man bei ihnen einfach knicken. Ihre Bedürfnisse äußern sie verschlüsselt. Genau so wie ihre Bitten. Eigene Bitten werden ignoriert. Natürlich. Ja, unsere Kinder sind nicht da um für uns zu sorgen. Das müssen wir dann selbst lernen.

Meine Kinder sind meine besten Lehrer. Sie zeigen mir sofort wenn eine Bitte keine Bitte ist, sondern ein Befehl. Sie geben mir jeden Tag so viel zu üben, dass es mir mit Erwachsenen inzwischen meistens leicht fällt.

Als ich meinen ersten Sohn bekam war mein Kopf noch voller Vorstellungen. Meine Vorstellungen waren so hohe Mauern, unvorstellbar aus heutiger Sicht. Ich habe begonnen alles zu hinterfragen was ich denke und sage. Also wenn ich etwas verbieten wollte habe ich genau geprüft warum eigentlich. Warum möchte ich nicht, dass mein Sohn auf dem Spielplatz nackt herumläuft? (was denken die anderen, sagen sie womöglich noch was, ich werde kritisiert!). Warum möchte ich, dass er seinen Teller leer isst? (Selbst erlebt und unreflektiert übernommen) Warum muss das T-Shirt richtig rum sein? Der Stapelturm nach Größe geordnet werden? Warum darf man sich keine Marmelade auf eine Gurkenscheibe schmieren? (Das macht man nicht/Das macht man so) Warum muss mein Kind Bitte und Danke sagen und darf nicht Sagen: Blöd, Scheiße, Arsch? (Habt ihr schonmal bemerkt wie viele Erwachsene „Scheiße“ sagen? Also als Kinder dürfen sie es nicht und bekommen Ärger dafür und als Erwachsene ist es dann erlaubt?) Ja, ich möchte auch nicht, dass meine Kinder das sagen, aber wie kann ich das ohne Verbot erreichen? Ich lebe es ihnen vor und benutze diese Worte in ihrem Beisein nicht. Und wenn sie es anderswo erleben und es nachsprechen, dann dürfen sie das. Und wenn es überhand nimmt, dann bitte ich sie darum es weniger zu sagen, weil mir diese Worte nicht gefallen bzw ich biete ihnen Alternativen: Du fühlst dich/du bist frustriert und sauer und möchtest gerne, dass ich dich vertehe? Und übrigens: Das mit den Verboten habe ich ausprobiert. Verbieten ist ja einfach, aber was, wenn das Kind sich nicht daran hält? Dann geht das Strafen los. Und wenn trotzdem nicht? Das Schlagen? Ja es gibt Kinder, die ihren Eltern immer willig folgen. Ich frage mich manchmal ob das die sind, die Angst haben ansonsten die Liebe zu verlieren. Unsere Kinder sind in ständigem Zwiespalt – folge ich meinen Eltern oder folge ich meinem inneren Gefühl. Ich möchte, dass meine Kinder weiterhin das was in ihnen lebendig ist wahrnehmen und nach außen kommunizieren und nicht folgen um Bestrafung zu entgehen oder um meine Liebe zu behalten. Das schöne ist: Meine Kinder folgen mir gerne. Zu etwa 70% tun sie das was ich sage. Und wenn sie es nicht tut, dann haben sie gute Gründe dafür. Und diese Gründe interessieren mich! Wirklich! JA, ich kenne die Zeiten der Überforderung! Schrecklich! Für alle Beteiligten. Kranke Mama, kranke Kinder, Winter draußen, 5 Bedürfnisse die in verschiedene Richtungen gehen. Bei uns ist nicht alles immer Friede Freude Ei-ersatzkuchen ;-). Aber wir Lernen und sind auf dem Weg. Alle zusammen.

Für mich ist es einfach ein großes Geschenk meine Kinder kennen zu lernen und zu sehen wie sie sich entwickeln. Wie selbstbewusst und eigenständig sie sind und wie viel positives Feedback ich von Außen bekomme. Ich bekomme auch jede Menge negatives Feedback von Menschen die große Angst haben. Angst um die Kinder, Angst vor dem was andere sagen… und ich bin gerade dabei folgendes wirklich zu lernen:

„Wenn du anderen erlaubst dich zu verurteilen bist du frei“

Ernährung:

Bis 2010 hatte ich mein Leben lang alles gegessen. Ich habe Fleischprodukte jeglicher Art geliebt und täglich konsumiert. Vegetarier waren für mich seltsame Menschen und von Vegan hatte ich bis dato noch nie etwas gehört. Ich weiß nicht, warum ich den Zusammenhang zwischen toten Tieren, Leid und Elend und meinem Essen nie hergestellt hatte, aber als ich es verstand, habe ich von einem auf den anderen Tag aufgehört Fleisch zu essen. Ich glaube Ausschlag war ein Film den ich damals gesehen hatte. Irgendwas in Richtung „Earthlings“. Jedenfalls war ich dann ganz klar Vegetarisch und fühlte mich damit unglaublich gut. Bio aß ich bis dahin nicht, ich hatte wenig Geld und das reichte mir als Begründung völlig aus. Ich sah ja den Preisunterschied im Supermarkt. Als ich 2011 Schwanger wurde stieg ich auf 100% Bio um. Für mich war klar – für mein Kind nur das beste (für mich selbst nicht!). So fangen ja viele Mamas an. Für sich selbst würden sie es nicht tun, aber für die Kinder schon. Während der Schwangerschaft kam ich das erste mal überhaupt in Kontakt mit einem Veganer. Er erklärte mir, dass ich als Vegetarierin genau so verantwortlich sei für das Töten von Tieren und eine Menge Leid und Schrecken. Ich konnte es nicht fassen! Da versuchte doch tatsächlich jemand mir meinen geliebten Käse weg zu nehmen! Und das obwohl ich doch sogar schon vegetarisch aß! Ich erinnere mich noch genau an die Situation. Mein Sohn war geboren und ich stillte ihn und trank ein Glas Milch währenddessen. In dem Moment fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das ist Muttermilch! Bäääh! Milch konnte ich ab dem Moment nicht mehr trinken. Das war aber davor auch nicht so viel gewesen. Käse war das Stichwort! Die ersten Monate Stillen war schrecklich. Ich hatte eine Brustentzündung und litt echt schlimm. Irgend jemand sagte mir dann, dass Kühe auch Brustentzündungen haben… und irgendwie fragte ich dann Google mal über die Milchindustrie aus. Das war ein Fehler. Zumindest für meine bisherige Ernährungsweise. Als mein Sohn etwa 3 Monate alt war konnte ich keine Milchprodukte mehr essen. Mir wurde das ganze Ausmaß bewusst. Und ich fragte mich ganz ehrlich: Würde ich die Milch von einer anderen Frau trinken wollen? Nein. Die Milch/Der Käse den wir konsumieren wird aus Milch von 1000den Kühen zusammen gemischt. Wenn man es sich so überlegt eine wirklich eklige Angelegenheit. Natürlich sind wir es gewohnt – und das ist der EINZIGE Grund warum wir es normal finden als Erwachsene wie Säuglinge an der Zitze zu hängen. Es gibt einen Grund, warum wir, wenn wir älter werden, Lactose nicht mehr verdauen können: Weil wir nicht dafür geschaffen sind als Erwachsene zu stillen. Artfremd erst recht nicht. Jedenfalls da bin ich nun. Eine Veganerin die es bis heute kennt Lust auf Käse zu haben. Aber es hält sich in Grenzen. Mal vermisse ich es gar nicht, mal sehr – vor allem wenn ich ein emotionales Tief habe. Achso und Thema Eier, naja. Man kennt ja die Bilder. Was muss ich da mehr zu sagen? Für meine Ernährung und meine Gesundheit war es jedenfalls ein sehr großer Zugewinn vegan zu essen. Es heißt nämlich auch: Weniger Fertigprodukte, weniger Fastfood, mehr Wissen über Inhaltsstoffe von Pflanzen und leeeeckere Rezepte. Seid ich Vegan esse, kann ich kochen 🙂 und ich habe als Omni nie so vielfältig und lecker gegessen wie jetzt. Und seid ich Rohkostkuchen mache…. wow, Leute! Ich bin einfach begeister von Rohkostkuchen! Sie sind unglaublich lecker (wenn man es kann 😉 ) und nahrhaft und kleine Stücke reichen um den Süßhunger zu befriedigen. Aber ich schweife ab.

 

Familienstellen

Als ich 14 war machte ich bei der ersten Aufstellung meines Lebens mit. Wow war das faszinierend! Immer wieder war ich seid dem  bei Aufstellungen dabei oder stellte für mich. Ich lernte verschiedenste Aufsteller und ihre Arbeitsweisen kennen. Ja, ich hatte auch einiges aufzuarbeiten. Natürlich bin ich heute an keinem Ende angekommen, aber doch zumindest so weit, dass ich ganz entspannt die Beziehungen die ich habe genießen kann und die Themen die hochkommen anschauen. Das ist schon sehr viel und dafür bin ich unglaublich dankbar.

Für mich ist das Familienstellen eine unglaublich gute Methode ein Bild zu bekommen von dem was gerade wirkt. Wenn ich irgendwo nicht weiterkomme, irgend etwas nicht verständlich ist, irgend etwas hängt, dann stelle ich. Und mir bringt es Klarheit, Frieden und Verbindung.